Im Nordturm hängt ein bedeutender Glockenschatz - zwei romanische Theophilus- bzw. Bienenkorbglocken aus dem 11. Jh. Der Volksmund prägte für die beiden Stücke die Bezeichnung "Silberglocken", da ihr Geläute neben sakralen Anlässen auch bei der Bezahlung der Domherren zu hören war. Heute werden die Glocken nur mehr zu äußerst seltenen Anlässen, darunter der Silvesternacht, von Hand geläutet. Der Innenraum birgt viele Kunstschätze, die - wie die berühmten romanischen Prophetenfenster oder einige gotische Glasgemälde - für den Dom geschaffen wurden, oder - wie die spätgotischen Holbein-Tafelbilder - erst im 19. Jh. für den Dom erworben wurden, als man ihn regotisierte Glockedaten: Glocke I Durchmesser 895 mm Gewicht ca. 390 kg Schlagton a' +2/16 Glocke II Durchmesser 895 mm Gewicht ca. 390 kg Schlagton a' +2/16
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